Material

Für die Seidenmalerei gibt es sehr viele, verschiedene Techniken. Die von mir am häufigsten genutzten Techniken stelle ich hier vor:

Aquarelltechnik:

Im freien Farbverlauf, ohne Konturenmittel gemalt. Die Farbe fließt aufgrund der Kapillarwirkung der Seide auseinander, man kann daher sehr schöne Farbverläufe und Schattierungen erreichen. Durch Aneinandersetzen zweier Farben entstehen neue Farbbereiche durch Mischtöne. Setzt man nasse Farben gegen trockene, entsteht ein typischer Zackenrand.

Konturentechnik:

Die flüssige Seidenmalfarbe läuft normalerweise beim Auftragen diffus auseinander.

Möchte man klar begrenzte Farbflächen erzielen, muss eine Begrenzungslinie gezogen werden. Vor allem gegenständliche Gestaltungen und die verschiedenartigsten Muster und Motive lassen sich mit diesem Verfahren darstellen.

Aufgetragen werden die Konturen meistens mit Hilfe einer Flasche mit Aufsatzdüse.

Nach dem völligen Trocknen der Kontur kann mit dem eigentlichen Malen begonnen werden.

Salztechnik:
Kaum eine andere Technik bietet so viele Möglichkeiten ein Tuch zu gestalten.
Die Seide wird ein oder mehrfarbig grundiert. Auf die noch feuchte Seide wird grobkörniges Salz aufgebracht. Durch die wasseranziehende Eigenschaft des Salzes entstehen bizarre Muster. Besonders ausgeprägt wird der Salzeffekt, wenn die Seide sehr langsam trocknet.

Falt-Wickel-Plissier-Technik:

Unter diesen Techniken versteht man, die nasse Seide zu falten, zu plissieren oder auf einen Gegenstand zu wickeln. Danach wird die Farbe aufgetragen. Beim Trocknen entstehen die verschiedensten Farbverläufe und Muster.